Herzlich Willkommen beim Modellprojekt
„Gender Gewaltkonzept“ der Uniklinik RWTH Aachen!

Gender Gewaltkonzept

Laut WHO sterben jährlich weltweit ca. 1.43 Mio. Menschen an den Folgen selbstverschuldeter oder interpersoneller Gewalt. Auch in Deutschland stieg die Zahl der Gewaltverbrechen von 1993 bis 2009 um fast ein Drittel an.
Gewalterfahrungen wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Sie gelten dabei nicht nur als hoher Risikofaktor für somatische und psychische Erkrankungen, Gewalterfahrungen können auch Risikofaktoren für Behandlungs- und Genesungsprozesse darstellen.

Das vom Land NRW und der EU geförderte Modellprojekt ‚Gender Gewaltkonzept‘ der Uniklinik RWTH Aachen will in Zusammenarbeit mit dem Verein Frauen helfen Frauen e.V. einen Beitrag zu einer verbesserten Erfassung und Versorgung von Patientinnen und Patienten nach Gewalterfahrungen in der Städteregion Aachen leisten.

Gender Gewaltkonzept – Beratungsstelle

Im Rahmen des Modellprojektes wurde an der Uniklinik RWTH Aachen eine kostenlose Beratungsstelle eingerichtet, die Patientinnen und Patienten mit Gewalterfahrung eine erste Anlaufstelle bieten will.

 

Aktuelles

Am 03.Juni 2015 fand die Abschlussveranstaltung des Projekts Gender Gewaltkonzept im Seminarraum der Uniklinik RWTH Aachen statt. Nach einer Projektlaufzeit von 3 Jahren wurden abschließende Ergebnisse des Gender-Gewaltkonzeptes vorgestellt. Das Thema „Gewalt“ wurde aus soziologischer, philosophischer, wie auch psychologischer und medizinischer Sicht beleuchtet. Wir möchten uns herzlich bei den Referentinnen und Referenten und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine gelunge Veranstaltung bedanken. Weitere Informationen finden Sie hier

Wir möchten Sie außerdem auf eine Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalens aufmerksam machen, in der zum Abschluss des Projekts Hintergründe und Ergebnisse zusammengefasst werden. Weitere Information finden Sie hier.